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Für eine wissenschaftliche Studie möchten wir online eine große Anzahl an potenziellen Probanden screenen, und basierend auf den Fragebogenwerten einzelne Probanden zu einem Experiment vor Ort einladen.
Wichtig wäre hierbei, dass wir aus Datenschutzgründen nicht die Emailadressen der einzelnen Probanden direkt erhalten, sondern die Daten des Fragebogens pseudonymisiert anschauen können, und im Nachhinein an die "interessanten" Probanden eine Einladungsemail schicken können. Dafür müssten die Emailadressen und der Schlüssel zwischen Pseudonym und Emailadresse auf dem Server gespeichert sein, ohne dass wir direkt Zugriff auf sie haben. Ist das mit SoSci Survey möglich?

in SoSci Survey (dt.) by s103132 (130 points)

1 Answer

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Best answer

Wenn Sie bei einer Opt-In-Frage (oder beim Import von E-Mail-Adressen) den Datenschutz-Moduls "Pseudonym" verwenden, dann wird die Zuordnung auf dem Befragungsserver gespeichert, ist aber "von außen" nicht ersichtlich.

Die Herausforderung ist, dass Sie die Zuordnung anhand der Daten benötigen. Dafür habe ich 2 Lösungen anzubieten:

  1. Solange es nur ein einzelnes Projekt ist, können wir das manuell erledigen. Das würde bedeuten: Sie erheben die Mailadressen per Opt-In-Frage (dadurch erhalten Sie eine Personen-Kennung im Datensatz), teilen uns dann die gültigen Personenkennungen mit und wie verschieben die zugehörigen Adresseinträge in eine eigene Teilgruppe.
  2. Eleganter wäre es, wenn Sie das Screening schon online erledigen. Heißt: Sie würden bereits während der Befragung auswerten (s. valueMean() etc.) und die E-Mail-Adresse nur von jenen abfragen, die sich für die Studie qualifizieren.
by SoSci Survey (72k points)
selected by s103132
Vielen Dank für Ihre Antwort!

Wenn wir uns für die manuelle Option entscheiden, gibt es dann auch im Nachhinein (wenn die Probanden bei der Studie vor Ort mündlich aufgeklärt wurden und schriftlich eingewilligt haben) die Möglichkeit, die Fragebogendaten mit den Probanden in Verbindung zu bringen? Z.B. indem die Probanden am Ende des Fragebogens ihre Personenkennung erfahren, und sie uns diese mitteilen können wenn sie zustimmen, dass wir auf ihre Daten personenbezogen zugreifen können?
Nachdem uns die Pseudonmisierungsliste vorliegt, ist das auf manuellem Wege auf jeden Fall möglich, ja.

Die Personenkennung kann man - wenn der Fragebogen per Serienmail gestartet wurde - einfach mit dem Platzhalter %caseSerial% auf die Personenkennung zugreifen und diese z.B. im Fragebogen anzeigen.
Da unsere Befragung bald starten soll möchte ich mich noch einmal vergewissern, dass diese Option so funktionieren wird: wir teilen Ihnen mit, welche Personenkennungen sich in Gruppe A (= möchten wir aufgrund der Fragebogenscores einladen) und welche sich in Gruppe B (= möchten wir zwar nicht einladen, benötigen aber die Emailadressen, um eine Absage zu verschicken) befinden. Sie teilen uns daraufhin mit, welche Emailadressen aus dem ersten Fragebogen (der die Serienmail für den eigentlichen Fragebogen startet) zu Gruppe A, und welche zu Gruppe B gehören.

Gibt es hier die Möglichkeit, diese Abfrage wöchtentlich zu machen, oder geht dies nur einmal im gesamten Befragungsprojekt? Und an wen melden wir uns, um die Emailadressen in Gruppen zu erhalten?

Vielen Dank!
Nicht so ganz ... Sie würden uns, wenn Sie den Status für alle Fälle ermittelt haben, eine Liste mit Personenkennungen (SERIAL) aus dem Datensatz schicken. Wir würden diese manuell in eine Teilgruppe verschieben.

> Gibt es hier die Möglichkeit, diese Abfrage wöchtentlich zu machen

Dann müssten wir pro "Abfrage" 25 € zzgl. USt. in Rechnung stellen. Die Aktion ist für uns mit einem gewissen Aufwand verbunden.

Alterantiv können Sie, wie oben schon empfohlen, das Screening direkt in den Fragebogen hinein-programmieren. Das kostet zunächst ein wenig mehr Aufwand, spart während der Laufzeit der Erhebung aber sowohl Ihnen wie auch uns Arbeit :)
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