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in SoSci Survey (dt.) by s048152 (200 points)

Aus einem Zufallsgenerator mit 664 Kugeln werden einzeln Kugeln gezogen und in einer Liste gespeichert, wenn sie bestimmte Bedingungen erfüllen (genauer, wenn Namen der Vorgängerkugeln den Bedingungen entsprechen).
Es müssen 300 Kugeln gefunden werden pro Interview.
Dafür ziehe ich alle 664 Kugeln mit dem Zufallsgenerator und lege am Ende die übrigen Kugeln(364) wieder zurück.
Dank der Einstellung im Zufallsgenerator "Zurücklegen in abgeschlossenen Fragebögen(Ziehen ohne Zurücklegen)" ist das Zurücklegen möglich. Die zurückgelegten Kugeln gelten dann nicht als gezogen.

Mein Problem ist, dass die Häufigkeit der gezogenen Kugeln sehr unregelmässig wird, sodass nach 20 Runden einige Kugeln 28 mal und andere 14 mal gezogen worden. Das Ziel wäre, das alle gleich häufig gezogen werden mit einer Abweichung von 1-3 mal.

Wie kann der Zufallsgenerator, diese Kugeln gleichmässig verteilt ziehen?

1 Answer

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by SoSci Survey (304k points)

Wenn Sie alle Kugeln ziehen, dann hat der Zufallsgenerator keine Chance, da etwas zu beeinflussen. Sprich: Dann müssen immer alle Kugeln gezogen werden. Sie haben das ja so festgelegt.

Beschreiben Sie das Schema der Ziehung doch bitte nochmal etwas konkreter ... vielleicht fällt mir eine Lösung ein. Im schlimmsten Fall müssen Sie ein paar hundert passende 300er Kombinationen hinterlegen.

by s048152 (200 points)
Konkreter: Ich muss Soundlisten erstellen. Jede Kugel ist ein Soudname und ich brauche 30 mal eine 10er-Liste pro Interview, daher 300 Kugeln pro Interview. Dabei müssen folgende Bedinungen beachtet werden: 1. in einer 10er Liste keine Wiederholungen, 2. Zwischen zwei 10er-Listen keine Wiederholungen, 3. eine bestimmte Anzahl bestimmter Soundnamen pro 10er-Liste.

Auf einer php Seite wird gezogen, die gezogenen in Schleifen, nach den Bedingung kontrolliert, und gespeichert, wenn sie die Bedingungen erfüllen.
Danach werden sie abgelegt und die Restlichen zurück.

Idee der Studie: Pro Interview 30 Trials mit je 10 sounds präsentieren, die gemäss den oben genannten Bedingungen randomisiert werden.
by SoSci Survey (304k points)
Wie ist die Logik, nach welcher 10er-Listen erstellt werden? Also welche Sounds dürfen zusammen, welche nicht?
by s048152 (200 points)
83 Sätze * 2 Stimmen Versionen(natürlich/digital) * 4 Sprecher ==  total 664 sounds.

Pro Interview:
~ 30 Versuche
~ 10 sounds pro Versuch
==  300 sounds pro Versuchsperson/Interview

Pro Versuch:
-Sprecher: min 2 - max 4 unterschiedliche Sprecher.
-Stimmen: abwechselnd zwischen 3-7 natürlichen sounds und 3-7 digitalen sounds.
-Sätze: max 4 Satzrepetitionen (natürlich und digital) pro Versuch, und max 2 Satzrepetitionen pro Sprecher per trial.

PRO EXPERIMENT/VERSUCHSPERSON
maximal 5 Satzrepetitionen zwischen den Versuchen.
by SoSci Survey (304k points)
Solch komplexe Restriktionen werden - wie von Ihnen ja schon durchgeführt - am besten algorithmisch geprüft. Wenn Sie das noch mit einer Gleichverteiltung der Sounds zusammenbringen möchten, sehe ich als einzige Möglichkeit, dass Sie das vorab erledigen. Heißt, Sie würden vorab in R oder einer anderen geeignete Software 300er-Kombinationen ziehen, welche den Restriktionen entsprechen. Und dann heißt es, systematisch so viele Kombinationen auszuwählen wie Sie Befragte erwarten, dass alle Sounds etwas gleich häufig drankommen.

Mathematisch ist das vermutlich gar nicht so einfach zu lösen.

Pragmatisch kann es z.B. so passieren, dass Sie jeweils Kombinationen rauswerfen, welche mehrere überrepäsentierte Sounds enthalten. Die verbleibenden 300er-Kombinationen legen Sie dann in den Zufallsgenerator. Ich hoffe, der verfügbare Speicherplatz im Zufallsgenerator reicht aus...

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