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Hallo liebes Support-Team

ich möchte gerne die Mittelwertveränderung einer Variable erheben, die sich durch das Zeigen eines Stimulus ergibt. Die Variable frage ich also einmal vor dem Stimulus und einmal nach dem Stimulus ab. Dabei laufe ich Gefahr, dass sich einige Teilnehmer:Innen bei der zweiten Abfrage an die Fragen erinnern und sie wieder erkennen -> Reaktanz/Erinnerungseffekte.

Wie kann ich dieses Problem umgehen?

Meine Ideen waren:

  • Die Variable über andere Items zu erheben, nachdem der Stimulus gezeigt wurde. (Dann müsste ich zeigen, dass beide das gleiche abfragen. Wie ginge das? Über Korrelation zwischen Pre-Stimulus und Post-Stimulus oder einfach über beide Werte für Cronbach‘s Alpha?)

  • Alternativ: Die Kontrollgruppe ausgliedern und ihr keinen Stimulus zeigen. Sie beantwortet ausschließlich „Pre-Stimulus“. Ihr Mittelwert wird zum Referenzwert für die Mittelwerte beider Experimentalgruppen. Bei denen wird die Variable nicht Pre/Post abgefragt, sondern nur Post-Stimulus. (Was passiert dann mit meinem Manipulationscheck, der ja eigentlich zwischen Kontroll- & Experimentalgruppen laufen soll, nun aber nichtig wäre, da die Kontrollgruppe kein Treatment bekommt).

Danke für eure Hilfe!

in Methoden-Fragen by s157534 (110 points)

1 Answer

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Es gibt ein sog. "Solomon-Design", welches sich dem Problem der Vorher-Messung explizit annimmt. Das geht in Richtung Ihrer zweiten Idee.

Vorteil: Dazu gibt es wissenschaftliche Publikationen, auf welche man sich am Ende berufen (=zitieren) kann. Das ist deutlich hilfreicher als Meinungen in einem Online-Forum ;)

by SoSci Survey (250k points)
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