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Hallo,

lassen sich im IAT Zusatzmodul die Anzahl der Trials pro Block und die Reihenfolge der Blöcke anpassen?

Besten Dank

in SoSci Survey (dt.) by s086321 (110 points)

1 Answer

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Jein. Die Anzahl der Trials in Block 5 kann man per Mausklick verdoppeln (Nosek et al., 2005, S. 179), für die Anpassung der Trials in anderen Blöcken und eine andere Abfolge der Blöcke wären ein paar Zeilen JavaScript erforderlich, evtl. auch die ein oder andere kleine Anpassung im IAT-Modul. Aber das könnten wir uns bei Bedarf konkret ansehen - wenn es validierte Optimierungen sind, können wir diese vielleicht auch regulär in das Modul aufnehmen.

Was natürlich passieren kann ist, dass die Auswertungslogik nicht mehr funktioniert. Das wäre z.B. der Fall, wenn Blöcke komplett weggelassen werden würden. Da die manuelle Auswertung eines IAT nicht jedermanns Sache ist (was umgekehrt das IAT-Modul in SoSci auch so praktisch macht), sollte diese Einschränkung zumindest thematisiert werden.

Edit

Mittlerweile haben wir eine kleine Anpassung am IAT-Modul vorgenommen. Diese erlaubt es, die Anzahl der Trials durch ein kleines JavaScript unter der Frage anzupassen. Die Auswertung wird dadurch nicht beeinträchtigt, solange jeder Block Trials hat.

<script type="text/javascript">
<!--
SoSciTools.attachEvent(window, "load", function() {
  iatAB01.setTrials([24,24,48,48,35,48,48]);
});
// -->
</script>

Der Bezeichner iatAB01 muss natürlich an die Kennung des IAT angepasst werden.

by SoSci Survey (198k points)
edited by SoSci Survey
Ok. Vielen Dank für die Antwort.
Konkret ginge es um folgenden Test: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0191886907002334, mit 24 Trials für Block 1 & 2, 48 für Block 3,4,6 & 7 und 36 für Block 5.

Erhält man denn alle Rohwerte, sodass man im Zweifelsfall die D-Werte eigenhändig berechnen kann?
Die Frage liefert die Rohdaten als JSON-String. Das heißt, wenn Sie mit einer Statistik-Software arbeiten, die JSON einlesen kann, können Sie sehr einfach damit arbeiten. In R geht es gut, in SPSS würde ich es nicht versuchen.
Der Grund für das Datenformat ist, dass es ja keine linearen Daten sind. Die Trials kommen in randomisierter Abfolge und die Antwortzeiten werden ja pro Trial genau benötigt. Wollte man das in SPSS verarbeiten, müsste man mit einer Multi-Level-Tabelle arbeiten, die pro Fall mehrere hundert Datenzeilen hätte.
Um die Problematik der abweichenden Trial-Zahlen anzugehen, haben wir mittlerweile eine kleine Optimierung am IAT-Modul vorgenommen (s. oben).
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