Hallo liebes SoSci Survey Team,
ich möchte gerne mein experimentelles Design umsetzten und bin etwas ratlos.
Es ist ein gemischtes mehrfaktorielles Design (2x2x3) wobei der letzte Faktor eine Messwiederholung darstellt und die ersten zwei Faktoren between-subjects sind.
Die Teilnehmenden werden zufällig einer von vier Gruppen zugeteilt (Attribut 1: pos, neg)x (Attribut 2: pos, neg) und bearbeiten anschließend drei Entscheidungsprobleme (Wahl zwischen zwei Optionen). Es handelt sich um keine Conjoint Analyse, die zwei Optionen (Text) sind von den between Faktoren abhängig.
Beispiel für den Text/Stimulus der pos neg Bedingung:
Option A: Es können 400€ Kosten gespart werden (pos) und 300 Lieferungen kommen verspätet (neg).
Option B: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 20% können alle Kosten gespart werden und mit 80% können keine Kosten gespart werden (pos). Mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% kommen alle Lieferungen verspätet und mit einer Wahrscheinlichkeit von 25% kommen keine Lieferungen verspätet (neg).
Den within Faktor (Entscheidungsprobleme) balanciere ich, indem ich die Seiten rotiere.
Es soll auch eine Counterbalancierung der Wahrscheinlichkeitsverteilung erfolgen (Z.B. hat Attribut 1 dann die Wahrscheinlichkeitsverteilung 25/75 und Attribut 2 die Verteilung 20/80).
Mein Ansatz für die between Faktoren und die Balancierung der Wahrscheinlichkeit wäre es, 8 Gruppen in einem Zufallsgenerator anzulegen. Ist es in meinem Fall günstiger dem Vorgehen zu einem mehrfaktoriellen oder einfaktoriellen Versuchdesigns zu folgen?
Schwieriger finde ich die Balancierung der Optionen A und B. Im Idealfall erfolgt die Zuteilung der sicheren und riskanten Option zufällig zu A und B. Da die Wahl von A und B meine AV darstellen, muss ich wissen, welche Option unter welchem Buchstaben angezeigt wurde. Hier bin ich leider völlig verloren. Können Sie mir helfen?
Besten Dank und herzliche Grüße!