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Guten Tag,

ich bin noch komplett neu im Umgang mit SoSci Survey und habe mich zwar schon eingelesen bzw. durch die Fragen geklickt, allerdings bisher nicht schlau geworden für meinen spezifischen Fall.

Ich plane eine Erhebung mit 18 verschiedenen Gruppen (randomisierte Zuteilung) in einer 3-welligen Erhebung. Jede der 18 Gruppen beantwortet grundsätzlich den gleichen Fragebogen innerhalb einer Erhebungswelle. Worin sich die Gruppen unterscheiden, ist das jeweilige vorgestellte Szenario, d.h. der Text zur Erhebungswelle. Wichtig ist, dass ich die Ergebnisse aller 3 Erhebungen dem einzelnen Teilnehmer zuordnen kann, um sehen zu können, wie sich die Ergebnisse eines Teilnehmers im Laufe der Erhebungen verändern. Die E-Mailadressen der Teilnehmer sind mir bisher nicht bekannt.

Wie ist diese Form der mehrwelligen Erhebung mit randomisierter Gruppeneinteilung umsetzbar? Aufgrund der Erläuterungen des Handbuches tendiere ich dazu für die mehrwellige Befragung einen Fragebogen zu verwenden anstelle von mehreren. Was gibt es im Hinblick auf die Randomisierung zu beachten?

Vielen Dank!

in SoSci Survey (dt.) by s100647 (130 points)

1 Answer

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Aufgrund der Erläuterungen des Handbuches tendiere ich dazu für die mehrwellige Befragung einen Fragebogen zu verwenden anstelle von mehreren.

Grundsätzlich eine gute Idee - denn dann brauchen Sie sich wegen der Randomisierung wenig Gedanken machen. Wenn Sie mit Unterbrecherseiten arbeiten, können Sie überall auf die experimentelle Gruppenzuordnung zugreifen.

Aber ... bei 3 Erhebungswellen kann es durchaus passieren, dass ein Teilnehmer Welle 2 verschläft und dann in Welle 3 wieder teilnehmen will. Und an dieser Stelle wird der unterbrochene Fragebogen kompliziert. Denn dann kommt der Teilnehmer natürlich nicht zu Welle 3, sondern zu Welle 2, weil es ja sequenziell dort weitergeht.

Wenn dies in Ihrem Setting plausibel ist, dann sollten Sie über 3 getrennte Fragebögen nachdenken. Wenn Sie mit Serienmails arbeiten, ist die Zuordnung der 3 Datensätze kein Problem. Und für die Randomisierung brauchen Sie nur die "Datenbank für Inhalte" zubemühen. Gehen wir einmal davon aus, dass Sie mit dem Zufallsgenerator ZG01 in Welle 1 die Zufallszahl ziehen. Diese speichern Sie dann (mit der Personenkennung des Teilnehmers) in der Datenbank für Inhalte:

$code = value('ZG01');
dbSet(caseSerial(), $code);

In Welle 2 können Sie die Zufallszahl dann auslesen:

$data = dbGet(caseSerial());
if ($data) {
  $code = $data[0];
} else {
  // Keine Teilnahme in Welle 1 gefunden. Screenout
  text('screenout');
  buttonHide();
  pageStop();
}
by SoSci Survey (92.5k points)
Vielen Dank für die Antwort. Inzwischen bin ich etwas weiter, allerdings habe ich noch nicht die optimale Lösung gefunden.

Für meine 18 Konditionen, deren Fragebögen und Texte sich leicht unterscheiden, habe ich nun 18 separate Fragebögen im Projekt angelegt. Für die Zufallsauswahl schien mir das am praktikabelsten - da diese so über den Zufallsauswahls-Link der Umfrage passiert.

Da nun wie beschrieben jeder der 18 Fragebögen 3-wellig ist, d.h. zwei Unterbrechungen hat, habe ich jeweils eine Opt-in-Frage am Anfang jedes Fragebogens. Wie kann ich nun innerhalb eines Fragebogens, also auf der Unterbrecherseite, Bezug nehmen auf die im Opt-In eingetragene E-Mailadresse, sodass jeder Teilnehmer die richtige Einladung zur Teilnahme am nächsten Teil bekommt?

Vielen Dank
Ich würde davon abraten, eine Randomisierung über mehrere Fragebögen zu realisieren. Das hat den großen Nachteil, dass Sie die Gleichverteilung nur sehr schwer sicherstellen können.

Meine Empfehlung wären 3 Fragebögen (einer pro Welle, dafür ohne Unterbrechungen), eine Randomisierung in Frgebogen 1 mittels Zufallsgenerator und die o.g. Codes zur Übertragung zwischen den Wellen, in welche Gruppe ein jeder Teilnehmer gehört.
Danke, ich habe nun mein Design etwas umgestellt und arbeite mit weniger verschiedenen Fragebögen, stattdessen mit Randomisierung durch Zufallszahlen wie beschrieben. Da die von Ihnen beschrieben Situation, dass ein Teilnehmer an einer Welle nicht teilnimmt, nicht vorkommen sollte (unsere Teilnehmer müssen zwingend alle 3 Teile beantworten), würde ich es doch bei einem Fragebogen mit Unterbrecherseiten belassen.

Ich versuche dem beschriebenen Vorgehen bei mehrwelligen Befragungen bei Selbstrekrutierung zu folgen. So habe ich 2 Fragebögen: Einen zum Opt-in per E-Mail und den eigentlichen Fragebogen mit 3 Teilen (2 Unterbrecherseiten).

Wie müssen die Unterbrecherseiten genau gestaltet sein, dass der Teilnehmer eine Einladung bekommt, am nächsten Teil teilzunehmen? Ich stoße hier an meine Grenzen in der genauen Gestaltung bzw. Programmierung. Mir ist z.B. unklar, wie ich hier auf die im Opt-In-Fragebogen abgefragte E-Mailadresse aufgreife.

Wegen der Randomisierung ist es wichtig, dass der Teilnehmer denselben Fragebogen fortsetzt (wegen der im ersten Teil zugelosten Zufallszahl).
Damit es mit der Selbstrekrutierung korrekt funktionier, benötigen Sie ja einen Fragebogen für die Rekrutierung und einen, wo es dann nach der Opt-In-Bestätigung weitergeht (s. Anleitung). Ausnahme: Single-Opt-In.

Im oben genannten Fall können Sie mailResume() mit leerem ersten Parameter verwenden, weil der Teilnehmer nach dem Opt-In ja schon bekannt ist. Im Fall dass Sie nur einen Fragebogen und Single-Opt-In verwenden, können Sie den Wert der Opt-In-Variable (=SERIAL) als ersten Parameter für mailResume() verwenden:

mailResume(value('OI01'), 2, 7*24*3600);
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