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in Datenauswertung by s084918 (335 points)

Liebes Team,

Im Zuge der Analyse möglicher Interaktionseffekte (Moderatoreffekte) habe ich
1) mir den Effekt grafisch darstellen lassen - über den R-Befehl: gf_point(...) %>% gf_lm ()
2) habe ich die Regression inkl. des Interaktionsprodukts berechnet

In der grafischen Darstellung sind die zwei Geraden offensichtlich nicht parallel, was ja einen Moderatoreffekt vermuten ließe.
Laut Berechnung liegt jedoch kein signifikanter Effekt vor.

Wie lässt sich dieser scheinbare Widerspruch plausibel erklären?

Vielen Dank für eure Hilfe.

1 Answer

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by SoSci Survey (297k points)

Die einfachste Erklärung liegt darin, dass es zwar in der Stichprobe einen Interaktionseffekt gibt, dass dieser aber zu schwach ist, um bei der vorhandenen Stichprobengröße statistische Signifikanz zu erreichen.

by s084918 (335 points)
Super, vielen Dank für die schnelle Antwort!

D.h. es ist durchaus vertretbar, zuerst eine grafische Modellierung zu erstellen, um sich ein groben ersten Eindruck zu verschaffen und dann die Berechnung des I.-effekts durchzuführen?
by SoSci Survey (297k points)
Ja, natürlich. Sie können auch die Effektstärke angeben - das alles ist Teil der deskriptiven Auswertung, die erstmal nur für Ihre Stichprobe Gültigkeit hat. Ob man aus dieser Beobachtung dann auch eine Stützung der eigenen Hypothese ableiten kann, prüft man i.d.R. mittels Inferenz-Statistik (Signifikanztest).

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