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Hallo,

ich habe ein Problem beim versenden von Serienmails.

Folgender Fehlercode wird angezeigt wenn ich eine Serienmail an die E-Mail-Adresse (aus Adressliste) [entfernt] schicken möchte:

(27540540) [entfernt] → Fehler beim Versand (Mailer error: SMTP connect() failed. https://github.com/PHPMailer/PHPMailer/wiki/Troubleshooting)

um zu verhindern, dass meine E-Mails im Spam-Ordner landen habe ich wie vorgeschlagen in den Projekt-Einstellungen --> Spezielles einen SMTP-Server für den Mailversand angegeben.
Hier wird auch nach dem Benutzernamen und dem Passwort gefragt. Dies habe ich nicht angegeben, da ich meine Uni-Email-Adresse verwende und bedenken wegen der Sicherheit hatte. Soll ich dies noch nachtragen? Wie sicher ist der Versand der Mails. Ich möchte ungern ein neues E-Mail-Konto erstellen oder würden Sie mir dazu raten? Oder liegt es evtl. an einem anderen Problem?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Viele Grüße
Sandra

in SoSci Survey (dt.) by s068078 (130 points)
edited by SoSci Survey

1 Answer

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einen SMTP-Server für den Mailversand angegeben.
Hier wird auch nach dem Benutzernamen und dem Passwort gefragt. Dies habe ich nicht angegeben

Die meisten SMTP-Server verlangen heute nach Zugangsdaten, wenn sie eine E-Mail versenden sollen. Es soll ja nicht jeder darüber Spam verteilen. Das heißt, dass es ohne Passwort wohl nicht funktionieren wird.

Die Musterlösung besteht darin, für den Mailversand ein gesondertes Mailkonto anzulegen und dessen Daten bei SoSci Survey einzutragen. Sie sollten keinesfalls das Passwort eines anderweitig genutzten Mailkontos eintragen, denn (wie auch im Formular angegeben) das Passwort wird unverschlüssel gespeichert und würde im Fall eines Datendiebstahls Zugriff auf das reguläre E-Mail-Konto erlauben.

Wie sicher ist der Versand der Mails.

Sie sollten für den SMTP-Server eine SSL-verschlüsselte Verbindung einstellen - ansonsten werden die Zugangsdaten auch noch unverschlüssel übertragen, wovon ich dringend abraten würde.

Die Sicheherheitsmaßnahmen auf www.soscisurvey.de sind durchaus robust. Aber es ist nie vollkommen auszuschließen, dass bösartige Menschen durch eine fehlerhafte Konfiguration oder eine sog. Zero-Day SIcherheitslücke Zugriff auf die gespeicherten Daten erhalten. In der IT gilt mehr denn sonstwo: Vollkommene Sicherheit gibt es nicht. Daher empfehle ich, wie oben geschrieben, ein separates Mailkonto.

Vorsicht: Mailkonten bei Freemail-Providern haben in aller Regel enge Grenzen, wie viele Mails pro Stunde man verschicken kann. Auch Universitäten begrenzen das Mailvolumen häufig - für den Fall, dass Spammer die Zugangsdaten zu einem der Benutzerkonten ergattern.

by SoSci Survey (79.6k points)
Vielen Dank für die Hilfe,

1. ich habe den Versand der Mails bereits versucht indem ich meine Zugangsdaten meines bestehenden Kontos (Passwort und Benutzername) einmal eingetragen habe und danach wieder gelöscht habe. Sind die Daten jetzt trotzdem noch gespeichert auf dem Server?

2. Bei der Warnmeldung wird neben dem SMTP-Server auch diese Möglichkeit vorgeschlagen: den Befragungsserver als Absenderadresse wählen
--> ist dies auch möglich anstatt ein neues E-Mail-Konto anzulegen?

3. können Sie mir einen E-Mail-Provider empfehlen bei dem die Grenzen ausreichend sind?
> Sind die Daten jetzt trotzdem noch gespeichert auf dem Server?

Nein, es ist nur das gespeichert, was man im Formular sieht. Deshalb funktioniert es ja auch nicht mehr ;)

> den Befragungsserver als Absenderadresse wählen

Ja, sehr empfehlenswert - daher haben wir diese Option geschaffen.

> 3. können Sie mir einen E-Mail-Provider empfehlen bei dem die Grenzen ausreichend sind?

Die SMTP-Option ist vor allem für Unternehmen hilfreich, die einen eigenen Mailserver betreiben.
Sehr gut, vielen Dank.

Und wie kann ich den Befragungsserver als Absenderadresse wählen? Ersetzt das dann die Erstellung eines neuen E-Mail-Kontos?

Ich habe außerdem folgende Warnmeldung bekommen:
Warnung: Für die Domain der Absenderadresse (uni-koblenz.de) ist ein SPF-Record hinterlegt. Es besteht ein hohes Risiko, dass E-Mails, welche unter dieser Mailadresse vom Befragungsserver verschickt werden, als vermeintlicher Spam abgewiesen werden.

Würde die Nutzung des Befragungsservers als Absenderadresse diese Problem umgehen? Also d.h. ich kann meine bestehende Uni-Mail-Adresse so wie sie aktuell in SoSci-Survey angeben ist drin lassen und durch den Versand über den Befragungsserver umgehe ich zum einen die Problematik des Spams und die Unsicherheit mein Passwort einzugeben?
> Warnung: Für die Domain der Absenderadresse (uni-koblenz.de) ist ein SPF-Record hinterlegt.

Das heißt, Sie sollten entweder SMTP oder den Befragungsserver als Absender wählen, weil Ihre E-Mails sonst wohl im Spamfilter landen.

> Würde die Nutzung des Befragungsservers als Absenderadresse diese Problem umgehen?

Ja. Das stellen Sie in der Serienmail ein, dort wo Sie auch den Absendernamen auswählen.
Vielen lieben Dank, das hat mir sehr geholfen, jetzt funktioniert es.
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