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in SoSci Survey (dt.) by s363840 (170 points)

Hallo SoSciSurvey-Team,

ich plane eine mehrwellige Befragung (4 Messzeitpunkte) zur Evaluation einer Veranstaltungsreihe, die regelmäßig stattfindet, sich über ein Jahr erstreckt und in unterschiedlichen Kleingruppen durchgeführt wird.

Dabei habe ich die Besonderheit, dass ich im Vorfeld weder die Kontaktdaten der Teilnehmenden kenne noch weiß, wann genau die einzelnen Veranstaltungen stattfinden.

Ich stelle mir das Vorgehen wie folgt vor:

Es gibt vier separate Fragebögen. Zu jedem Messzeitpunkt wird während der jeweiligen Veranstaltung ein QR-Code präsentiert, der zum entsprechenden Fragebogen führt. In jedem Fragebogen wird über einen Double-Opt-in die E-Mail-Adresse erhoben. Dabei würde ich die Funktion „Personenkennung des Interviews verwenden (falls verfügbar)“ nutzen.

Nun zu meiner Frage:

Ist dieses Vorgehen geeignet, um die Antworten einer Person über alle vier Messzeitpunkte hinweg anhand der E-Mail-Adresse bzw. der Personenkennung automatisch zuzuordnen, sodass im Datensatz alle Daten einer Person in einer Zeile zusammengeführt werden?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Freundliche Grüße

1 Answer

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by SoSci Survey (376k points)

So ganz klassisch ist das Vorgehen nicht. Es würde funktionieren, wenn

(a) Sie ein Single-Opt-In einstellen und
(b) in der Opt-In-Frage festlegen, dass Dubletten vermieden werden und
(c) die Befragten sich bei ihrer Adresse nicht vertippen.

Bevor Sie damit ins Feld gehen, sollte Sie auf alle Fälle testen, ob es wunschgemäß funktioniert.

Eventuell wäre es aber zielführender, wenn Sie die E-Mail-Adresse als offene Texteingabe abfragen, normalisieren (Leerzeichen entfernen, alles in Kleinbuchstaben umwandeln) und einen md5-Hash der Adresse im Datensatz speichern. Und Sie würden dann auch die E-Mail-Adresse direkt mit dropValue() wieder löschen.

Dieses Vorgehen hätte den Vorteil in Hinblick auf den Datenschutz, dass Sie die E-Mail-Adresse gar nicht speichern müssen. Und Sie könnten ab der zweiten Welle kontrollieren, ob der Hash-Wert schonmal registriert wurde (dafür würden Sie die Datenbank für Inhalte verwenden), und wenn nicht, die angegebene E-Mail-Adresse abweisen.

by s363840 (170 points)
Danke für die Rückmeldung. Tatsächlich ist bei der Befragung sowohl der Datenschutzmodus "personenbezogen" als auch das Double-Opt-in-Verfahren wegen Projektanforderungen unumgänglich.

Gibt es auch eine Möglichkeit, die diese Funktionen einschließt?

Vielen Dank und freundliche Grüße
by SoSci Survey (376k points)
Für mich zum Verständnis: Nutzen Sie die E-Mail-Adresse denn zum Mailversand? Oder was ist der Grund, dass das Double-Opt-In gewünscht wird?

Im Prinzip sollte es auch mit Double-Opt-In funktionieren, allerdings nur, wenn beim ersten Mal dann auch die Bestätigung erfolgt. Wenn nicht, dann wird bei der zweiten Teilnahme eine neue SERIAL vergeben. Wenn schon, dann sollte beim zweiten Mal gar keine Opt-In-Mail mehr verschickt werden.
by s363840 (170 points)
Vielen Dank für die Rückmeldung!

Ich nutze die E-Mail-Adresse für den Mail-versand und erhebe Einwilligungen zur Veröffentlung von Zitaten aus der Umfrage (unter Absprache unserer Datenschutzbeautragten), wozu ich die persönliche Zuordnung benötige.

Wenn beim zweiten Mal keine Opt-in-Mail mehr versendet wird, würden die Befragten keine E-Mail erhalten, die sie auf Part A.2 (angelehnt an Schritt 1 unter https://www.soscisurvey.de/help/doku.php/de:survey:opt-in-live#schritt_1frageboegen_anlegen) des Fragebogens umleitet. Habe ich das richtig verstanden? Und falls ja, wie kann ich dieses Problem lösen? Stelle ich dann zu Beginn die Opt-in Frage, wechsle anschließend aber nicht zu einem weiteren angelegten Fragebogen, der die Fortsetzung darstellt?
by SoSci Survey (376k points)
Ich hatte Sie so verstanden, dass Sie die Opt-In-Frage mehrfach verwenden, damit SoSci Survey beim Erkennen einer Dublette erneut denselben Personencode vergibt. Wenn es eine Adresse schon gibt, ist eine Double-Opt-In-Mail aber technisch nicht sinnvoll.

Wenn sie dennoch eine E-Mail verschicken möchten, könnten Sie mailSchedule() verwenden. Allerdings funktioniert das nur, wenn vorher das Opt-In erfolgt ist. Wenn jemand also in Welle 1 das Opt-In nicht durchführt (keine Lust, Spamfilter oder Vertipper bei der Mailadresse), dann funktioniert weder die Zuordnung noch der Versand der Mail. In diesem Fall würde die Opt-In-Mail verschickt werden. Es spricht natürlich nichts dagegen, in den beiden E-Mail den (nahezu) gleichen Inhalt zu verwenden.

> Stelle ich dann zu Beginn die Opt-in Frage, wechsle anschließend aber nicht zu einem weiteren angelegten Fragebogen, der die Fortsetzung darstellt?

Wenn Sie die Mail gar nicht benötigen, dann ist das natürlich auch eine Option, ja.

Das Problem ist hier ein wenig, dass Sie die Opt-In-Frage nicht so verwenden, wie sie eigentlich konzipiert wurde. Daher passen die Optimierungen teilweise nicht zu Ihrem Procedere.

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